...hier sind die Tage 11. Tag bis 13. Tag - bis zur Ankunft am Campingplatz am Samstag, 26. Mai

 

Die Nacht in Gemona blieb trocken und... ich greife den kommenden Tagen voraus - es blieb so bis zur Rückfahrt nach Ried. In der Früh wurde unser noch am Abend besprochener Streckenplan über den Haufen geworfen, denn die Durchfahrt durch Udine erschien uns zu anstrengend. Daher ein neuer Tagesplan - doch an den Talgliamento - wo auch immer.

 

Die inzwischen üblichen Radlreparaturen kamen zum Frühstücken und Zusammenpacken dazu und dann - los geht’s. Dder Himmel ist blau, die Sonne scheint und die Stimmung ist fröhlich. Wir sind nicht mehr auf einem markierten Radweg sondern hanteln uns irgendwie nach San Muris in der Nähe von Daniele del Friuli - und es ist heiß... die Steigungen fallen uns leichter als am Anfang der Reise und so gehen die 50Hm auch schnell aber schweißtreibend vorbei. Die Mittagsrast in Muris lehrt uns, dass wir nun in der Siesta-Gegend angekommen sind: Die Bars und Geschäfte öffnen erst um 15.30. Auf dem Weg von Muris nach Vidulis muss noch eingekauft werden und beim Kartenstudium am Straßenrand - bleibt ein Auto stehen und erklärt uns wie wir dort hinkommen können - nicht das letzte Mal, dass unser Stehenbleiben und intensives Kartenlesen zu einem fröhlichen "baucht ihr Hilfe?" führt. In Vidulis fragen wir an einer Bar nach einem Schlafplatz und kurze Zeit später erklärt uns die Barinhaberin - mitten in Friaul - mit schweizer Akzent auf Deutsch, das es eh kein Problem ist da unten zu schlafen aber sie telefoniert sicherheitshalber noch mit dem Bürgermeister und wenn es nicht passt kommt sie hinunter... und sie würde sich freuen, wenn wir in der Früh vorbeischauen und Fotos machen...

 

Auf zum Schlafplatz an den Fluss - und alle sind glücklich - Gegend soweit das Auge reicht, blaues Wasser im Fluss, Feuerholz in rauen Mengen, Steine für eine luxuriöse Feuerstelle - und die angedrohten Gewitter haben sich verzogen und der Himmel ist wieder fast wolkenlos - wunderbar.

 

Am vorletzten Tag ist der Plan, direkt - mit noch einer Übernachtung im Landesinneren - nach Monfalcone zu radeln wieder umgeworfen worden, denn wir könnten doch ans Meer fahren, dort schlafen und dann nach Monfalcone fahren, sollte doch möglich sein, oder? Also gut, eine neue Strecke ausgesucht und nach einem Kaffee und einigen Fotos in Vidulis ist der Plan für den Tag nach Marano Lagunare zu fahren. Am Vormittag geht alles gut, die Hitze ist zwar groß (bis zu 32°C) aber noch sind wir ausgeruht und es geht immer irgendwie leicht bergab. Doch dann - nach der Mittagspause ist die Konzentration gebrochen und - in Marano gibt es keine auf der Karte sichtbare Campingmöglichkeit. Also auf nach Prevenicco, das an einem Radweg liegt, der nach Monfalcone führt und recht nah am Meer ist. Dort angekommen erfragen wir uns - fast mitten im Ort - einen Schlafplatz - "you know, you are in Italy, so it is no problem...." und es ist tatsächlich kein Problem. Die Bar ist 100m weiter und somit landen wir alle nach dem Abendessen, Eisessend und je nach Alter entsprechend, trinkend in dieser Bar. Die meisten Kinder schlafen im Freien ohne Zelt....

 

Samstag früh schon wieder eine Planänderung - wir wollen nach der Erfahrung der letzten 2 Tage mit der Hitze keine 53km nach Monfalcone sondern nur noch 25km nach Lignano radeln.

 

Die abholenden Eltern werden informiert und kommen auch dorthin. Diese letzten km auf einer teilweise vielbefahrenen Straße vergehen auch schnell und um 12.30 Uhr ist die Reise - was die Radlerei betrifft - in Lignano zu Ende. Gleichzeitig mit uns treffen auch einige Eltern ein und so gibt‘s ein großes Hallo und Wiedersehen unmittelbar vor der Rezeption des Campingplatzes, an dem wir den letzten Abend verbringen wollen. Das Einchecken geht - trotz dem Trubel, den die inzwischen 25 Leute um uns Radler verursachen - erstaunlich schnell und entspannt von statten und.... das war‘s.

 

Lignano - und der ausgesuchte Campingplatz ist nicht der ideale Ort umso eine Reise zu beenden aber was soll‘s, wir sind da, die uns abholenden Eltern sind da und das Meer ist schöner als erwartet, auch wenn die Sonnenschirmreihen am Strand eher an militärische Manöver denn als an einen Ort der Erholung erinnern...

 

Noch ein bisschen... Statistik:

 

wir hatten in diesen 13 Tagen und 580km des Radelns:

 

4 Patschen

2 defekte Gepäcksträger, die teilweise mit Kabelbindern oder Steinen und Klebeband provisorisch repariert wurden (die dann auch noch etliche Tage ohne Ermüdungserscheinungen über Stock und Stein gehalten haben)

1 gebrochenes Pedal

1 Warnweste und einen Expander in die Speichen und Ketten eingedreht

6 Bremsbackerl ausgetauscht, zusätzlich 3 Bremsen nachgestellt dazu kommen noch einige gelockerte Schrauben und ziemlich dreckige Hände bei jeder Reparatur

 

mit anderen Worten: Irgendwas war immer. Und irgendwie ist es immer gut ausgegangen.

 

Trotz 17 Radlern, die teilweise sehr schnell und manchmal auch sehr müde unterwegs waren hatten wir keinen einzigen Unfall, der mehr als ein bisschen Pflaster oder gar Verbandszeug erfordert hätte.

 

Danke an Alle, die uns unterwegs geholfen haben, die uns einen Platz geboten haben, die geholfen haben, wenn irgendwas kaputt war, die Geduld hatten wenn wir die Straße blockiert haben damit alle in einem Rutsch drüber gekommen sind oder die dem Ansturm von 15 Eiskaufenden in aller Ruhe standgehalten haben... schön war’s!

 

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Termine

+++WICHTIG!!!+++

 

Aufgrund der Wetterlage (Sturmböen bis 80km/h) findet der Weihnachtsmarkt am Knittlingerhof heuer leider NICHT statt! Es gibt keinen Ersatztermin!

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Jahr 2019! 

Sommercamp 2019

Die Termine für das Sommercamp 2019 am Knittlingerhof sind nun fixiert.

 

8. - 12. Juli 2019

15. - 19. Juli 2019

 

Weitere Infos ab März 2019 auf www.sommercamp-ried.at 

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