So sind Tag 3 & 4 verlaufen... Mi/Do 16/17. Mai 2018

 

Die Abfahrt vom Seebad hat sich in die Länge gezogen und so sind wir erst um 11.30 Uhr losgekommen. Viel zu spät um dann in Obertraun unser Mittagsessen einzukaufen, denn nicht nur bei uns sind am Mittwochnachmittag die kleineren Geschäfte geschlossen und die Unruhe in der Gruppe nahm ihren Lauf, denn es ist ein unangenehmes Gefühl 10km und 200 Höhenmeter fahren zu müssen um zum nächsten Geschäft zu kommen - vor allem wenn es immer wieder regnet... Das nächste Gasthaus wollte uns nicht mit Würsteln und Senf verköstigen und so radelten wir ohne große Vorräte von Obertraun nach Bad Aussee - mit leichtem Regen als ständiger Begleiter und 200 Höhenmetern auf sehr steilen Radwegen...

 

In Aussee angekommen wurde aus dem Nieselregen ein starker Regen und weil die steilen Radwege viel Zeit gekostet haben war es auch schon so spät, dass wir uns um ein Quartier umschauen mussten. Der Hunger konnte durch ein Lebensmittelgeschäft gestillt werden, die Quartiersuche wurde jedoch immer dringender und schwieriger, denn es war kein überdachter Platz auffindbar. Die Jugendherberge war ausgebucht, die Hallen, die uns vom Feuerwehrhauptmann angeboten wurden waren zu klein und so blieb uns keine andere Wahl in dem Regen weiter nach Kainisch zu radeln...

 

Während dieser Strecke hatte ein Jugendlicher massiv mit Erschöpfung zu kämpfen, doch Quittenkäse zur Stärkung und dann langsames weiterfahren haben geholfen wieder die Gruppe zu erreichen.... doch Quartier war immer noch keins in Aussicht - und es regnete. Andrea ist dann für die Quartiersuche vorausgefahren und hat nach einiger Sucherei einen leerstehenden Stadel gefunden, den wir dann in Windeseile in Beschlag genommen haben. Die Schlafplätze wurden eingerichtet, der erschöpfte Jugendliche in warme Decken eingewickelt und mit Tee, Trockenfrüchten und anderen Lebensmitteln(!) versorgt. Es wurde auch noch ein bisschen Suppe gekocht, doch viel Aktivität war in der Nässe, Kälte und der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr möglich.

 

Der zwischenzeitlich aufgetauchte Eigentümer des Stadls war nach anfänglichem Ärger, da wir ihn nicht gefragt haben, (wie auch wenn niemand da ist den man fragen kann) dann doch recht freundlich und nett.... und wir konnten wärmer und vor allem trockener als erwartet die Nacht verbringen... man glaubt gar nicht wie wenig es manchmal braucht um am nächsten Tag halbwegs ausgeschlafen zu sein.

 

Der Donnerstag begann wie die letzten Tage mit - erraten: Regen. Doch der Himmel wurde bald heller, der Regen weniger und da alle gut ausgeschlafen waren, war die Stimmung schon bald nach dem Aufstehen vergnügt bis heiter. Auch unser Sorgenkind war wieder munter auf den Beinen und wir sind um kurz nach 10 losgefahren - ohne Regen und mit Rückenwind.

 

Wenn es Steigungen gibt fahren die Schnelleren voran und warten oben bevor es wieder bergabgeht. Bei einer dieser Wartezeiten ist plötzlich ein Auto stehengeblieben, der Fahrer ist ausgestiegen und hat mit uns zu reden angefangen - er hat uns am Tag davor schon in Aussee gesehen und mit Daniela ein paar Worte gewechselt. In dem nun erneut entstandenen Gespräch hat sich herausgestellt, dass er ein Hiesiger ist und auf die Frage, ob die Straße am Salzastausee beradlbar ist, war seine Antwort ein eindeutiges JA (er ist sie am Montag gegangen und alles sei ok gewesen). Also haben wir alle Planungen umgeworfen und nach einem kurzen Auffüllen der Essensvorräte in Bad Mitterndorf (schon bei Schonnenschein!) sind wir Richtung Salzastausse aufgebrochen und daran entlanggefahren. Eine wunderschöne Radstrecke, die uns 30km erspart hat...

 

Abgesehen davon, das wir entlang des Sees einen gebrochenen Gepäcksträger (Kabelbinder können nicht nur Kabel binden...) und gleich darauf einen Patschen zu reparieren hatten war die weitere Fahrt von Tipschern über Gröbming nach Aich zügig und unaufgeregt -

 

Der bislang übliche Regen war pünktlich zur Schlafplatzsuche wieder zu Stelle. Da hier das Gras noch nicht gemäht wurde können wir uns nicht so einfach in eine schöne Wiese legen - abgesehen davon dass die Zelte pitschnass werden, würden wir auch zuviel Wiese niedertreten. Also ist Magdi zu einem Hof gefahren und nach längerer Ratscherei haben wir für die Nacht von Donnerstag auf Freitag zwischen Gröbming und Schladming ein trockenes, warmes Quartier mit freundlichen, unkomplizierten Gastgebern und einer herrlichen Aussicht bekommen.

 

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