Tage 8/9/10...Mo/Di/Mi, 21. - 23.  Mai 2018

 

Noch eine Nachbemerkung zum 8. Tag: Als wir am Ruhetag vom Feuer aufgestanden sind hat es einen Wolkenbruch gegeben, so dass es für 10 Minuten nicht möglich war das Haus zu verlassen....

 

Der 9. Tag begann mit Sonne und Hoffnung auf einen trockenen Tag. Wir haben es tatsächlich geschafft um halb 10 vom Gartenhof in Waier loszufahren, in Feldkirchen die nötigen Erledigungen zu machen und dann weiter zu radeln. Nach einigen Verwirrungen haben wir den richtigen Radweg gefunden und - die Leser ahnen es sicher schon - es begann zu regnen... es hörte nicht mehr auf, den ganzen Ossiacher See entlang, nichts als Regen...

 

Als David Ha., Emanuel, Jonathan und ich zu einem Radfachgeschäft radelten um den seit dem Salzastausee gebrochenen Gepäcksträger zu ersetzen hat es nicht mehr nur geregnet sondern geschüttet... mit anderen Worten - wir waren alle ziemlich nass und frustriert... und dann hatte David Ha. auch noch einen Patschen, der nicht so einfach reparierbar war weil die Decke eingerissen war.

 

Wenigstens hatte der Regen aufgehört und ein Radgeschäft lag am Weg...und als wir dort eintrafen war die Begrüßung: "ich glaube, ihr habt ein Problem".... 10 Minuten später war die Decke fachmännisch gewechselt und weiter ging die Reise der Gail entlang bis Arnoldstein. Das Training der letzten Tage machte sich nun wohltuend bemerkbar. Die 100 Höhenmeter bis Arnoldstein waren merkbar kein Problem und der Lagerplatz an der Gailiz war fein und trocken - doch genau zum Schlafengehen fing es wieder an zu regnen.

 

Doch am Mittwoch in der Früh war es wieder trocken und der Hochnebel wich bald der Sonne, die Zelte konnten trocknen und um 10 ging es wieder los. Freude und Vorfreude auf die Fahrt durchs Kanaltal.... Bis Tarviso waren es 12km und 300 Höhenmeter und es ging kommod dahin - und dann hat Niklas' Rad ein Pedal abgeworfen und damit war eine Weiterfahrt defakto nicht mehr möglich....

 

Das nächste Radgeschäft war 4km entfernt und die Frage war - wie bringen wir das Rad mitsamt Niklas dorthin - und das noch vor 13 Uhr... große Hektik... und dann haben wir Niklas die 4km und

60 Höhenmeter(!) einfach hingeschoben... jeweils 2 haben ihn von links und rechts stützend hinaufgeschoben - so schnell, das wir anderen nicht nachgekommen sind.

 

Irgendwie haben wir das recht versteckte Radgeschäft gefunden, die Mama hat nur den Kopf geschüttelt und ihren Sohn angerufen, und der hat festgestellt, dass er keine Ersatzteile hat. Nach kurzer Telefoniererei hat er sich ins Auto gesetzt und die Teile irgendwo organisiert... und nach einer guten Stunde war das Rad pikobello repariert.

 

Nun endlich ging es richtig bergab und wir flogen quasi durch das Kanaltal. Um 4 waren wir in Pontebba und um halb 8 am Abend 50km weiter in Gemona di Friuli am Campinplatz. Die Strecke war wunderschön, die Fella wuchs von einem kleinen Bach zu einem weiten Fluss mit wunderschönem Wasser, den unvermeidlichen Regenschauer des Tages haben wir in einem der unzähligen Tunnels abgewartet - und bis jetzt ist es trocken und relativ warm, keine 10° am Abend sondern schon fast 20°!

 

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